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DEGUFO-Tagung ohne Feistle

Die meisten werden es schon wissen: Reiner Feistle wird nicht zur DEGUFO-Tagung nach Erfurt kommen. Auf Druck von außen, vor allem von CENAP und dem UFO-Forscher a.D. Michael Haesemann, tritt Feistle den Rückzug an. Die DEGUFO hat hierzu eine Stellungnahme auf ihrer Webseite verfasst.

Stellungnahme des DEGUFO-Vorstandes

Liebe Mitglieder und Freunde der Degufo,

wie Sie unseren Ankündigungen bereits entnehmen konnten, findet auch in diesem Jahr am 16. und 17. April 2011 unsere Frühjahrstagung in Erfurt im Airporthotel statt.

Der ursprünglich vorgesehene Programmpunkt des zweiten Tages von Reiner Feistle „Aldebaran – Die Rückkehr unserer Ahnen“ wurde nun durch einen Vortrag unseres Mitglieds Dr. Jens Waldeck ersetzt: „UFOs und außerirdische Intelligenz – Wahrnehmung und Wahrnehmungsprozesse im Quantenuniversum“.

Leider wurde unser Anliegen, das Thema Reichsflugscheiben auf unserer Tagung mit einem Vortrag von Reiner Feistle zu behandeln und kontrovers zu diskutieren nicht überall so aufgefasst, wie wir uns dies vorgestellt haben. Die Diskussion schaukelte sich abseits der DEGUFO derart in die Höhe, dass es unverantwortlich war, diesen Programmpunkt aufrecht zu erhalten. Dies erkannte vor allem auch Reiner Feistle selbst und zog sein Vortragsangebot zum Wohle der DEGUFO zurück.

Diese Entscheidung war zwar im Endeffekt die Richtige, jedoch finden wir es untröstlich, dass eine sachliche Diskussion dieses Themas – das mittlerweile ja selbst in Dokumentationen im Fernsehen thematisiert wird – als derart undiskutabel hingestellt wird.

Nach wie vor haben wir ein sehr interessantes Veranstaltungsprogramm in Erfurt und wir freuen uns über eine rege Teilnahme

Beste Grüße

Alexander Knörr         Anja Volb

1. Vorsitzender            2. Vorsitzende

CENAP hatte nach Bekanntwerden des geplanten Feistle-Auftritts im CENAP-Blog etliche Artikel zu diesem Redner und der DEGUFO-Politik, ihn überhaupt einzuladen, verfasst [1]. Gleichermaßen hat Michael Hesemann ausführlich im Alien.de-Forum seinen Unmut kundgetan (Link 1, Link 2). Das Ergebnis ist das bekannte. Ob ich den Ersatzvortrag spannender finde, weiß ich nicht.

  1. Bedauerlicherweise wurde hier einmal mehr versäumt, eine leserfreundliche Übersicht zu den Argumenten zu erstellen, statt dessen hämmerte man die Beiträge scheinbar so in die Tastatur, wie sie dem Autor in den Kopf schossen. Phrasen wie „Das ist ja alles bestens bekannt“ in den Beiträgen tauchen auf, treffen aber keinesfalls auf alle Besucher des Blogs zu. Was ist mit jenen, die zum ersten Mal auf das Thema Feistle und Nazi-Ideologien in der UFO-Szene stoßen? Die Texte verwirren diese wohl mehr als dass sie zur Aufklärung beitragen. Schade wieder mal. []

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