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IPUS: Exopolitik, Uri Geller und DEGUFO-Frühjahrskonferenz

Seit langer Zeit nahm ich am letzten Freitag mal wieder an einem der monatlichen IPUS-Treffen teil. Obwohl diese für gewöhnlich direkt bei mir um die Ecke stattfinden, habe ich im letzten Jahr keine Zeit gefunden, mal vorbeizuschauen. Dieses Mal habe ich mir allerdings etwas Zeit freigeschaufelt. Die vorab angekündigten Themen waren aber auch genau mein Ding: Bericht eines exopolitischen Vortrags kürzlich hier in Hamburg und die bevorstehende Frühjahrstagung der DEGUFO in Erfurt.

Zum ersten Thema muss ich gestehen, dass ich gar nicht auf dem Schirm hatte, dass eine Exopolitik-Ortsgruppe Hamburg überhaupt existiert [1]. Erst mit Ankündigung des Vortrags „Die außerirdische Präsenz auf der Erde“ von Robert Fleischer stieß ich darauf . Leider war es mir nicht möglich, die Veranstaltung selbst zu besuchen – aber wie ich am Freitag erfuhr, war einer der IPUS-Teilnehmer mit dabei. Diesem zufolge war auf dem Vortrag von Robert Fleischer nicht allzu viel Neues zu erfahren. Inhaltlich unterschied sich dieser nicht von dem bereits auf YouTube befindlichen Vortrag. Aber selbstverständlich ist es immer etwas Anderes, bei einem Vortrag selbst anwesend zu sein, als diesem bloß stumpf übers Internet zu folgen.

Wer es dennoch im Internet ansehen möchte oder mangels Alternativen muss, kann dies hier tun:

Diesen Vortrag von Fleischer näher zu analysieren, soll hier jedoch nicht Thema sein (und war es auch nicht auf dem IPUS-Treffen), wäre aber sicher mal lohnenswert.

Aus dem Gespräch über Exopolitik ergab sich dann ein reger Austausch über Uri Geller [2]. Nach seinem Vortrag war Fleischer von unserem IPUS-Mann, einem Hobby-Zauberer, auf Geller angesprochen worden und Fleischer hatte Geller zumindest teilweise „echte“ Fähigkeiten zugesprochen. Nun ist Geller ein ganz eigenes Thema, aber es erscheint höchst zweifelhaft, wenn vorgeblich wissenschaftlich arbeitende Menschen, sich auf diesen „Showman“ (und mehr ist er nicht!) beziehen.

Punkt 2: Am 16. und 17. April 2011 findet die Frühjahrstagung der DEGUFO in Erfurt statt. Das reichhaltige  Programm ist in weiten Teieln sehr interessant:

Gerhard Gröschel
Neue UFO-Forschung – Oder: Warum gibt es in den letzten 50 Jahren keinen wirklichen Wissensgewinn bei der privaten UFO Forschung?

Carl Niemann
Prä-Inka-Astronomie und Nazca

Ingbert Jüdt
»Disclosure« – staatliche Vertuschung oder Manipulation der UFO-Szene? Eine alternative Perspektive auf die »Exopolitics«-Bewegung

Robert Fleischer
Exopolitik – Perspektiven und Herausforderungen

Podiumsdiskussion zu den Vorträgen zur Exopolitik-Bewegung

Reiner Feistle
Aldebaran – Die Rückkehr unserer Ahnen

Alexander Knörr
Auf den Spuren einer versunkenen Zivilisation auf Sizilien und am Mittelmeer

Marius Kettmann
Neue Impulse für die UFO Forschung

Ingbert Jüdt
Vorstellung des gemeinsamen UFO-Sichtungs-Fragebogen der großen UFO-Forschungsgesellschaften in Deutschland

Natale Guido Cincinnati als
Die Degufo Fallermittlungen

Workshop für UFO Fallermittler der DEGUFO (nur für Mitglieder)

Das lohnt sich und so plane ich, dabei zu sein. Immerhin, aus fast allen Ecken der deutschen UFO-Szene gibt es etwas auf Ohren, Augen und Hirn. Vertreter von DEGUFO, MUFON-CES und GEP als Forschungsgesellschaften halten Vorträge. Hier bin ich vor allem sehr gespannt auf die „Fallermittlungen der DEGUFO“, da diese im DEGUFORUM (welches ich allerdings schon seit etlichen Jahren nicht mehr beziehe) immer nur sehr unzureichend angeschnitten wurden. Ebenso interessant wird wohl die Podiumsdiskussion zum Thema Exopolitik. Und WTF!? Reiner Feistle ist da.

Selbstverständlich, werde ich hier über die Konferenz berichten.

 

  1. Interessant am Rande: Die Ortsgruppenwebseite Exopolitik-Hamburg weist eine Telefonnummer aus, an die man sich bezüglich einer eigenen UFO-Meldung wenden kann. Dies ist die Nummer der von Günther Meyer geführten UFO-  Hotline Hamburg (ehemals U.F.O.-Interessengemeinschaft Hamburg), welche ihre Fälle wiederum durchweg an die GEP weiterleitet. Als politisch motivierte Gruppe ist Exopolitik nicht im Forschungs- oder Ermittlungsbereich tätig. []
  2. Folgerichtig aus dem Bezug Fleischers auf MUFON-CES / Illobrand von Ludwiger, welcher wiederum in seinem 2009er Buch „Die unerwünschte Wahrheit“ positiv über Uri Geller schreibt. []

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