Erwiderung auf Däniken: “Damals muss es zwei große Religionsgruppen gegeben haben…”

A- und L-Religion: Zugespitzt beschrieben von Prof. Lesch.
Harald Lesch, Physiker und Astronom, hat gestern in der Sendung "Markus Lanz" die Ausführungen Erich von Dänikens bezüglich seiner Quellen und deren Interpretation mit einem satirischen Gleichnis erwidert, welches ich Ihnen nicht vorenhalten möchte.
Pause

Ruhe im Blog!
Fast sinnlos, hier was von einer Sommerpause zu schreiben. Zu selten schreibe ich einen Blogbeitrag, als dass es jemandem tatsächlich auffallen würde. Egal. Werde jedenfalls demnächst noch weniger schreiben. Erstens fehlt mir die Zeit, zweitens geht mir die UFO-Szene gerade so gehörig auf den Keks, dass ich mich lieber etwas fern halten möchte. Wenn ich mir einige Blog- und Foreneinträge/-kommentare der letzten Zeit so durchlese, dann möchte ich einfach nur noch alles hinschmeißen und rufen: "Es hat eh keinen Sinn!" Oder ich möchte mal mit der Faust auf den Tisch hauen. Aber statt auch noch dazwischenzugrätschen, denke ich mir Hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben (Boethius: Tröstung der Philosophie) und übe mich in Zurückhaltung. Lächerlich machen können sich gerne die anderen. Also: Pause!
GWUP-Konferenz: “Nicht denken!”

Skeptiker in Hamburg
Unter dem Titel "Warum die Uhr stehen blieb, als Opa starb. Das Übersinnliche auf dem Prüfstand" fand am Donnerstag das Vorprogramm der GWUP-Konferenz 2009 statt. An diesem Teil der dreitägigen Konferenz konnte man ohne Voranmeldung teilnehmen. Prima, denn aufgrund des (auf meinem letztwöchigen Umzug beruhenden) derzeitigen Chaos, konnte ich schwer planen. Gut also, dass man dort spontan vorbeischauen konnte. Eigentlich hätte ich gerne an der gesamten Konferenz teilgenommen, aber nun ja, die donnerstägige Teilnahme hat sich sehr gelohnt.
Unvermeidlicher Kommentar

Da ist was faul im CENAP-Newsticker
Als ob ich es geahnt hätte, schrieb ich am Ende meines persönlich gefärbten Tagungsberichtes GEP-Tagung ein voller Erfolg folgenden Satz: "Ich hoffe, dass ich meine Ausführungen später nicht aus dem Kontext gerissen auf irgendwelchen Newstickern lesen muss." Hat nichts gebracht. Auf dem offziellen CENAP-Newsticker indes wurde natürlich mächtig ausgeteilt und der Bericht teilweise "aus dem Kontext gerissen" oder mindestens unzureichend zitiert. Von einigen vöillig unzulässigen Schlüssen ganz zu schweigen. Damit es keinem zu leicht gemacht wird, nachzulesen, was der Autor noch alles geschrieben hat, wurde auf eine Quellenangabe verzichtet. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt (06:30 Uhr) ist keine Verlinkung zu sehen. Aber na gut, da gibt es Schlimmeres. Damit kann ich leben. Welchem Punkt ich aber dringend (und formell) widersprechen muss, ist folgender Satz auf dem Newsticker:
Durcheinander
Der Teufel ist los! (Gemälde von William Blake)
Der Teufel ist los und ich blicke ihn ein wenig amüsiert an. Spielen will ich aber nicht mit ihm, eher darüber berichten. Vielleicht ein paar verschobene Sachen schnell wieder gerade rücken. Man darf sich nicht allzu sehr mit ihm einlassen. Aber man darf ihn amüsiert anblicken. Vor allem, wenn man selber im Fokus steht. Hier der Beitrag von Werner Walter als Antwort auf meinen gestrigen Kommentar: Den Engländern gehen die Zeitungsberichte über falsche UFOs auf die Nüsse!. Eine Antwort war zu erwarten. Find ich selbst auch nicht schlimm und bin da eher gelassen. Gerade weil ich meine, dass gewisse Aussagen sich in der Art und Weise, wie sie hervorgebracht werden, stets selbst disqualifizieren.