Aphorismen

„Womit die Leute sich so beschäftigen, erscheint mir in weiten Teilen auch sehr seltsam. Aber jedem Tierchen sein Plesierchen.“ (2016)

„Die Ansicht, dass sie dir früher oder später zustimmen werden, ist ein starker Motivator, wenn alle gegen dich sind.“ (2016)

„Erzählungen über UFOs im weiteren Sinne sind auch interessant. Da braucht’s nicht immer große Anomalien.“ (2016)

„Ein Problem von Satire mag sein, dass sich die Gemeinten mit dem Vorgespie(ge)lten selten identifizieren können.“ (2016)

„Dieser Hass allerorten betrübt mich.“ (2016)

„Wer hat sich das nur einfallen lassen? Diese unsäglichen Zitate und Lobhudeleien anderer Autoren auf Buchrücken.“ (2015)

„Menschen, die sich am Rande extremer Ideen bewegen, unentwegt als Idioten zu bezeichnen, könnte sie darüber hinaus treiben. Ich mein ja nur.“ (2015)

„Die klügste Idee aus einer vermeintlich falschen Ecke wird sich nicht durchsetzen können. Der Ecke wegen, nicht der Idee.“ (2015)

„Nun hat man festgestellt, dass Extreme oft problematisch sind, schon stellt sich die Frage nach dem Rahmen des Mittelweges.“ (2015)

„Sind Hintergründe und Ursachen unbekannt, wirkt es oft, als käme Gewalt aus dem Nichts. Besonders, wenn sie sich gegen Unbeteiligte richtet.“ (2015)

„Etwas ist nicht automatisch falsch, weil es aus einer bestimmten Richtung kommt. Erst zuhören, vielleicht Fragen stellen, dann urteilen.“ (2015)

„Meistens bedeutet die Aussage, etwas sei an der Zeit, vielmehr dies: Es ist um Zeiten überfällig.“ (2015)

„Der gute alte Nietzsche. Immer mit dem Hammer zur Stelle, wenn man einen Philosophen braucht.“ (2015)

„Den Begriff „Religioten“ eigentlich ablehnend, da er meinem Humanismus entgegensteht, schießt er mir dennoch manchmal durch den Kopf.“ (2015)

„An welcher Stelle wurde eigentlich ohne Not und Beweis beschlossen, dass die ET-Hypothese die alles erklärende Antwort auf UFO-Fragen ist?“ (2015)

„Die guten Schreiber schreiben oft zu wenig, von den anderen liest man oft zu viel.“ (2015)

„Extreme nerven extrem.“ (2015)

„Es ist das Festhalten an längst geklärten Einzelfällen, was die UFO-Forschung in weiten Teilen so unglaubwürdig erscheinen lässt.“ (2015)

„Macht nicht so viel neuen Scheiß. Macht erst mal, dass die alten Sachen funktionieren!“ (2015)

„Anspielungen ohne konkret zu werden eignen sich hervorragend um Unmut zu schüren, nicht aber für ein konstruktives Miteinander.“ (2015)

„Verletzter Stolz ist stets ein schlechter Ratgeber.“ (2014)

„Manchmal möchte man zu einem Verbalschuss was entgegnen. Aber man lässt es bleiben und wünscht sich, der andere hätte dies zuvor auch getan.“ (2014)

„Sind wir nicht alle ein bisschen Mensch?“ (2014)

„Die gelegentlich von Medien verwendete Bezeichnung „UFO-Papst“ ist nur unter dem Blickwinkel des Diskordianismus sinnvoll.“ (2014)

„Ich bin Hellseher. Der Beweis: Ich sage voraus, dass die GWUP mir nicht das Preisgeld der PSI-Tests auszahlt. Schade aber auch. Ignoranten!“ (2014)

„2. Juli als Welt-UFO-Tag macht keinen Sinn, wenn man sich dabei auf das umstrittene Datum des Roswell-Absturzes beruft. Nehmt den 24. Juni!“ (2013)

„Vor der kirchlichen Predigt wurde darauf hingewiesen, wo man noch schnell austreten kann. Es waren aber leider nur die Toiletten gemeint.“ (2013)

„Wir sind Papst!!! (Solange der neue Papst ein Mensch ist, wird es wohl stimmen.)“ (2013)

„Hätte ich eine Schildkröte als Haustier, sie hieße Mike Novick.“ (2013)

„Ich bin gerne ein Trockennasenaffe.“ (2013)

„UFO-Szene: Argumente und Thesen werden nicht akzeptiert oder auch nur diskutiert, weil sie aus einer bestimmten „Ecke“ kommen!?“ (2012)

„Kritik ist an und für sich ein Geschenk. Diese so hervorzubringen, dass der Empfänger sie als solches erkennt, ist eine Kunst.“ (2012)

„Schade, wenn an und für sich gute Argumente so polemisch & überheblich hervorgebracht werden, dass der Inhalt verpufft. Perlen vor die Säue.“ (2012)

„Ehrlich, wer der wissenschaftlich-kritischen UFO-Forschung eine inhaltliche Nähe zur Exopolitik unterstellt, hat was nicht verstanden.“ (2012)

„Ich bin ja kein Fan undifferenzierter Verquickung von UFOs und hypothetischen Außerirdischen.“ (2012)

„Mit seriös klingenden Fremdwörtern gespickter Unsinn ist oft genauso schwer zu erkennen, wie in Polemik verpackter Sinn. Vielleicht könnte man auf beides – Pseudoseriosität und Polemik –  gelegentlich verzichten, um es dem Zuhörer einfacher zu machen.“ (2009)

„Auch in der UFO-Forschung muss Kritik erlaubt sein, und zwar ohne zu beleidigen oder beleidigt zu sein.“ (2009)

„Wenn der Ton die Musik macht, dann ist so mancher Akteur der UFO-Szene ausgesprochen unmusikalisch.“ (2009)

„Im Internet kann man den größten Unsinn schreiben. Auch und gerade über UFOs. Da kann ich doch mitmachen, oder? Und wenn’s als Teil der Gegenkultur ist.“ (2008)

„UFOs sind ein reales Phänomen. Für mich keine Frage des Glaubens oder einer Religion, sondern ein mit wissenschaftlichen Methoden zu untersuchender Forschungsgegenstand. Zu diesem Phänomen gehören die Erzählungen über Sichtungen vermeintlicher UFOs, der Umgang der Medien mit diesem Thema und natürlich auch die darum entstandene Szene. All das kann und sollte man einer kritischen Betrachtung unterziehen. Und natürlich darf auch ein gewisses Augenzwinkern und eine Portion Humor bei aller Ernsthaftigkeit nicht fehlen.“ (2008)

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