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Schlagwort: CENAP

Kürzliche Interviews mit UFO-Forschern

Kürzlich hat der Psychologe Sebastian Bartoschek sich ein paar Antworten von 4 UFO-Gruppen abgeholt und diese dann miteinander verglichen. Da wären in alphabetischer Reihenfolge das CENAP, DEGUFO, GEP und MUFON-CES. Die üblichen Verdächtigen also, andere Gruppierungen sind auch kaum bekannt. Leider ist es so, dass die kurzen Fragen und die z.T. noch kürzeren Antworten kaum einen Blick unter die Oberfläche erlauben. Es es ist daher fast unmöglich, dass die Leser sich ein eigenes Urteil bilden, wie Sebastian Bartoschek am Ende schreibt. Apropos kurze Antworten, hier hält die GEP den Rekord: es wurde außer den Eckdaten schlichtweg gar nichts beantwortet. Sehr schade, wirklich.

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Das GOOD UFO von Linz und andere Klassifizierungsanmerkungen

In der aktuellen Ausgabe des Journals für UFO-Forschung (Nr. 196 – 04/2011) wird ein Fotofall aus dem Jahre 2009 als GOOD UFO klassifiziert. Sehr ausführlich berichtet der GEP-Falluntersucher Andreas Huber über sein Interview mit den beiden Zeugen und kommt dann zu dem Schluss: „Wir haben im Rahmen unserer Ermittlungen weder Hinweise gefunden noch Gegenstände ausfindig machen können, die denen des fotografierten Flugkörpers entsprechen. Es mag durchaus sein, dass in Zukunft neue Erkenntnisse vorliegen, die eine andere Beurteilung des Falles erforderlich machen würden. Doch zum jetzigen Zeitpunkt müssen wir aufgrund der Datenlage den Fall als GOOD UFO klassifizieren.“

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Jetzt kommt die Werbung: UFO-Meldestelle

UFO-Meldestelle in der ARD

Das nenne ich mal kostenlose Werbung! Es ist ja eine Sache, dass am 8. Juni 2011 in der Sendung „Das Duell im Ersten“ eine UFO-Frage auftaucht. So etwas kommt nicht häufig vor, ist aber so ungewöhnlich auch wieder nicht. Ein kostenloser Werbeaufruf hingegen ist etwas völlig Anderes.
Relativ unspektakulär stellt Moderator Florian Weber die Quizfrage, 3 mögliche Antworten sind vorgegeben. Der UFO-Bezug ergibt sich nicht aus der Frage selbst („In Mannheim gibt es…?), sondern erst im Zusammenhang mit Antwort B („eine UFO-Meldestelle“). Die beiden Kandidaten loggen die richtige Antwort. Fertig. Soweit so unspektakulär.

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Quo vadis, UFO-Forschung? Oder: Das große Schweigen

Stille auf weiter Flur?

Vor inzwischen zwei Wochen veranstaltete das Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) in Cröffelbach seinen im Vorfeld groß angekündigten Workshop. Um nichts weniger als die Zukunft der UFO-Forschung sollte es gehen, eine neue private UFO-Phänomen-Forschung, das große Umdenken. Der Workshop, der alles ändern sollte. Oder so ähnlich.
Das im Vorfeld ausgeteilte, etwas salopp formulierte Programm zeigte, dass man sich eine Menge vorgenommen hatte, im Gegensatz zu vielen anderen Tagungen aber auf Frontalvorträge fast vollständig verzichtete und statt dessen den Diskussionen ausgesprochen viel Raum gab.

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UFO-Webseiten im Blickpunkt – Folge 1: CENAP

Die Internetseite des Centralen Erforschungsnetzes außergewöhnlicher Himmelspänomene (CENAP): Ebenso umstritten wie die UFO-Gruppe selbst. An dieser Stelle soll CENAP anhand der für die Öffentlichkeit im Internet bereitgestellten Angebote sowie vor allem deren Darstellung betrachtet werden. Es ist für mich ein zweischneidiges Schwert, eine Kritik über diesen Webauftritt zu verfassen, da ich bis 2001 Webmaster bei CENAP war und diese Seiten selbst layouted habe. Ich will es dennoch versuchen, zumal es noch reichlich Anmerkungen zu machen gibt über andere Dinge, die nichts mit dem Layout zu tun haben.

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Entgegnung auf Fluchtunterstellung

Bla bla bla (Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

„Es ist ein Unterschied, ob ich Sachaussagen diskutieren möchte oder Unterstellungen über Motive mache.“
User djadmoros im Alien.de-Forum

Sicher kennt das auch der ein oder andere Leser, wenn man etwas über sich, seine eigenen Aussagen und/oder Motive liest und sich dann veranlasst sieht, eine Entgegnung zu schreiben. Zwar möchte man am liebsten den eigenen intern eingebauten ‚Ignorieren‘-Knopf betätigen und sich gar nicht dazu äußern. Aber irgendwie stört es einen doch, dass da irgendwo in den Weiten des Internet falsche oder leicht falsch zu verstehende Dinge über einen selbst stehen. So geht es mir gerade. Und auch wenn bei einer Entgegenung meinerseits zumindest in diesem Fall das Risiko sehr hoch ist, weitere Texte, über die ich mich ärgern muss, zu provozieren, juckt es mich in den Fingern und ich möchte eine Erwiderung schreiben.  Es geht mal wieder um eine Passage auf dem CENAP-Newsticker, ein kurzer Kommentar von Werner Walter zu meinem kürzlichen Rücktritt aus dem GEP-Vorstand.

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Rückblick: CENAP-HVL

CENAP-HVL
UFO-Forschung im Havelland (1999 – 2001)

Es scheint mir eine halbe Ewigkeit her zu sein, dass ich dem berüchtigten CENAP angehörte. Ein Kürzel, das (nur für die, die es nicht wissen) für Centrales Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene steht und in der UFO-Szene – hier vor allem bei UFO-Befürwortern – nicht sonderlich beliebt ist. Das hat, grob betrachtet, zwei Gründe. Erstens: Man ist Kritiker auf dieser Seite des UFO-Feldes. Zweitens: Wenn der Ton die Musik macht, sind die meisten Herren vom CENAP leider völlig unmusikalisch.

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Der CENAP-Blog ist weg

CENAP-Blog: Geschlossen!

Roland Gehardt hat im August seinen CENAP-Blog aka UFO-Meldestelle-Blog gelöscht. Ich bedauere das irgendwie. Ja, irgendwie gehörte er einfach dazu, auch wenn der Ton des Autors oftmals nicht der sachlichste war. Dennoch, viele der Beiträge waren informativ und boten eine Menge Stoff, den man auf herkömmlichen UFO-Seiten vergebens sucht. Das lag natürlich auch am inhaltlichen Schwerpunkt von CENAP (Stimuli & Szenenkritik), der auch hier verfolgt wurde und sich von den Schwerpunktansätzen anderer Gruppen oder Forscher unterscheidet. In diesem Sinne bleibt uns CENAP sicher auch noch einige Zeit erhalten. Zumindest aber dieser Informationskanal der Gruppe ist nun Geschichte.

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Durcheinander

Der Teufel ist los!
Der Teufel ist los! (Gemälde von William Blake)

Der Teufel ist los und ich blicke ihn ein wenig amüsiert an. Spielen will ich aber nicht mit ihm, eher darüber berichten. Vielleicht ein paar verschobene Sachen schnell wieder gerade rücken. Man darf sich nicht allzu sehr mit ihm einlassen. Aber man darf ihn amüsiert anblicken. Vor allem, wenn man selber im Fokus steht. Hier der Beitrag von Werner Walter als Antwort auf meinen gestrigen Kommentar: Den Engländern gehen die Zeitungsberichte über falsche UFOs auf die Nüsse!. Eine Antwort war zu erwarten. Find ich selbst auch nicht schlimm und bin da eher gelassen. Gerade weil ich meine, dass gewisse Aussagen sich in der Art und Weise, wie sie hervorgebracht werden, stets selbst disqualifizieren.

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