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Everybodys Webmaster

Die neuen GEP-Webseiten sind online!
Die neuen GEP-Webseiten sind online!

Der ein oder andere wird wissen, dass ich hier und da als Webmaster aktiv bin oder war. In diesen Tagen habe ich für die GEP ein Mammut-Relaunch-Projekt abgeschlossen, das mich einigen Schweiß und viel Zeit gekostet hat. Jedoch was lange wärt, wird endlich gut. Die Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) hat eine neue Webseite: www.ufo-forschung.de. Mensch, das war eine schwierige Geburt. Die Planungen und Designgestaltungen liefen bereits 2006 an. Das macht unterm Strich 3 Jahre Arbeit. Zeitinvestition, die nicht hätte sein müssen. Aber mal von vorne aus dem Nähkästchen geplaudert.

Die Seiten, realisiert mit dem Content Management System (CMS) Joomla!, sollten wegen technischer Probleme zunächst nicht auf Alien.de gehostet werden. Der externe Hoster – ein damals in der Szene sehr erfolgreicher Newsanbieter – bot kostenlos unbegrenzt Speicherplatz und technischen Support. Prima. Relativ schnell war mit seiner Hilfe die Installation und ein hübsches Design erstellt. Der Inhalt war schon fast vollständig – ein paar Wochen später hätte man live gehen können. Da verschwand plötzlich alles vom Server. Man munkelte von Insolvenz und Flucht des Hosters. Von jetzt auf gleich war die monatelange Arbeit einfach und unwiederbringlich futsch. Das Projekt musste somit erst mal auf Eis gelegt werden, zumal einige private Gegebenheiten mich für eine ganze Weile daran hinderten, mich mit der UFO-Forschung oder der GEP-Webseite zu befassen.

Zurück an der Front machte ich mich Ende 2007 wieder an die Arbeit, kam aber nicht so recht voran. Joomla! funktionierte auf dem Alien.de-Server nicht bzw. nur mit inakzeptablen Einschränkungen. Also blieb nur ein anderes CMS. Aber welches? Verschiedene Systeme wurden getestet, Handbücher gewälzt, sogar Angebote von CMS-Anbietern eingeholt. Nichts brachte ein akzeptables Ergebnis. Frustrierend. Dann stieß ich auf WordPress, das ich zunächst für eine reine Blog-Software hielt. Also keine wirkliche Alternative, denn einen Blog wollte die GEP ja nicht. Dennoch testete ich das System und stieß für die komplexen Vorstellungen von der künftigen GEP-Seite auch schnell an die WordPress-Grenzen. Ein gutes System, aber nichts für uns.

Aus einer Laune heraus bastelte ich aber dennoch eine Seite: für das Journal für UFO-Forschung. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und kam bei den Lesern sehr gut an. Nach einigen gemeinsam mit GEP-Chef Hans-Werner Peiniger angestellten Überlegungen beschlossen, wir es doch mit WordPress zu versuchen. Zu weiteren Testzwecken habe ich mir einen eigenen Blog installiert. Und unter Motorhaube steckte dann auch eine ganze Menge mehr als ich vermutet hatte. Nicht so mächtig wie Joomla!, sicher – aber dafür leichter zu handhaben. Also doch! Los ging’s. Das bei der Planung hierfür noch einmal eine Menge Zeit draufging, kann man sich denken. Zumal ich ja auch noch einen Job habe, der nicht ehrenamtlich ist. Aber gut Ding will Weile haben. Viele Ideen wurden erdacht und wieder verworfen. Und kurz vor Schluss wurde die ursprüngliche Idee, mehre Themenwebseiten zu erstellen nochmal verworfen und ein zusammenhängendes Web erstellt. Tja, und heute haben etwa 3 Jahre Projektarbeit ihren Abschluss gefunden. Nicht dass mir jetzt langweilig wird. Nee, Quatsch – zu tun gibt es immer. Und so ganz zufrieden bin ich mit dem neuen GEP-Web auch noch nicht. Da gibt’s noch viel hinter den Kulissen zu werkeln. Feinabstimmung und so.

Und dann gibt’s ja auch noch die anderen Online-Projekte. Sowohl die eigenen als auch die für andere. Im September 2008 habe ich z.B. eine kleine aber feine Seite für die Hamburger Interessengemeinschaft für Präastronautik, Ufologie und Seti (IPUS) gebastelt. Wer sich aufmerksam meine eigenen oder die für andere Leute gebauten Webseiten ansieht, dem wird nicht entgangen sein, dass ich gerne und viel mit  WordPress arbeite. Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen mag ich den CMS-Gedanken, dass ich – wenn es erst einmal fertig ist – nicht mehr ans Grundgerüst brauche, sondern den Inhalt in eine Maske einpflege. So können auch andere noch mithelfen. Zum anderen mag ich den ganzen HTML-Müll nicht mehr auf meinem Rechner zu Hause lagern. Das tackert mich auch so an meinem heimischen Arbeitsplatz fest, wenn ich mal was schreiben möchte. Mit einem CMS kann ich das von überall tun.

Vielleicht an dieser Stelle mal ein Überblick über die derzeit von mir betreuten Webseiten-Projekte:

  • Blogging the UFOs – Mein eigener Blog. Den verlinke ich jetzt hier mal nicht ∞
  • Das unheimliche Licht vom Brieselanger Wald – Eine Webseite über Berlin-Brandenburgs bekanntestes Lichtphänomen
  • GEP – Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens
  • IPUS – Interessengemeinschaft für Präastronautik, Ufologie und Seti
  • jufof – Journal für UFO-Forschung

Weitere, u.a. wieder für die GEP, sind in Planung.

Bis 2001 war ich auch Webmaster von CENAP, auch wenn es mir heute eher peinlich ist, was ich da fabriziert habe. Optisch und funktionell ist www.cenap.alien.de eine völlig veraltete Katastrophe. Eine der wohl hässlichsten UFO-Gruppen-Webseiten überhaupt. Ein Schuh, den ich mir leider anziehen muss. Umso peinlicher, da CENAP häufig in den Medien vertreten ist und die Webseite daher entsprechend oft frequentiert wird. Ich möchte dem Inhaber da dringend zu einem neuen Webmaster raten. Vielleicht einer, der ihm auch was mit CMS bastelt – das könnte er inhaltlich alleine pflegen. Denn der andere Wehrmutstropfen (für den ich aber nichts kann) ist die Unaktualität der Webseiten. Es wirkt sehr unschön, wenn man Werbung für ein nie erschienenes UFO-Buch lesen muss oder nie auch nur eine neue Seite dazukommt. Statt dessen muss der auf CMS-Basis laufende Newsticker für alles Mögliche herhalten. Ein CMS wäre die Lösung. Aber genug fremde Köpfe zerbrochen. Da hab ich mich doch jetzt auch  glatt ein wenig verplaudert – obwohl ich doch nur schnell Bescheid geben wollte, dass www.gep.alien.de neu ist. So kann’s gehen.

Jetzt lege ich erst mal die Füße hoch und warte auf die Reaktionen der Besucher. Schönen Sonntag noch.

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