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GEP-Mitglieder aller Städte, vereinigt euch!

Interessantes Meeting - Die GEPies in Lüdenscheid

Alle zwei Jahre findet satzungsgemäß die Mitgliederversammlung der GEP statt. Während sie seit vielen Jahren einfach hinter die legendäre Cröffelbach-Tagung geklemmt wurde (was logisch erscheint, wenn man bedenkt, wie viele GEP-Mitglieder meist auf dieser Tagung zugegen waren) war das in diesem Jahr nicht der Fall. Cröffelbach ist Geschichte, nach 10 Tagungen in 10 Jahren ist endgültig Schluss. 2007 fand die letzte „UFO-Begegnung“ statt. Das Ranhängen an diese Veranstaltung war für die fällige Mitgliederversammlung also nicht drin. Rechtzeitig wurde daher im jufof eingeladen, der schönen Stadt Lüdenscheid im Sauerland einen Besuch abzustatten. Und am 18. Oktober kamen die Kollegen aus dem Norden, Süden, Osten und Westen in Lüdenscheid zusammen um zu tagen (immerhin so 10 Prozent).

Hatte man in den Jahren zuvor nur wenig Zeit, auf der Mitgliederversammlung alle relevanten Dinge zu besprechen, den Vorstand zu entlasten und neu zu wählen, konnte nun der ganze Tag genutzt werden. Ist das nicht schön?

Was bei der Mitgliederversammlung selbst besprochen wurde, kann jedes Mitglied demnächst im GEP Insider nachlesen – an dieser Stelle nur soviel, dass sich personelle Veränderungen ergeben haben: Während Hans-Werner Peiniger und ich für weitere zwei Jahre in unseren Posten als 1. Vorsitzender und 1. Beisitzer bestätigt worden sind, kandidierte Mirko Mojsilovic nicht mehr für das Amt des 2. Vorsitzenden. So wurde Danny Ammon auf diesen Posten gewählt und Christian Czech in Abwesenheit zum 2. Beisitzer gekürt. Ach ja: ich bedanke mich für das erneut entgegengebrachte Vertrauen (ein Satz, den ich auf der Versammlung irgendwie nicht gesagt habe bzw. der untergegangen ist, während die beiden anderen Vorständler diesen brav in die Runde hinein gesagt haben).

Soweit zu den personellen Veränderungen, inhaltlich bleibt jedoch die aktive Forschung das Wichtigste in der GEP – in vielen anderen Dingen wird es ebenfalls Veränderungen oder neue Projekte geben, was vor allem an der Auswertung und von Natale „Lino“ Cinncinati vorgetragenen Mitgliederbefragung liegt. Und wie hieß es noch so schön in einem Land vor unserer Zeit? „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ Nach der durchaus interessanten und teilweise auch hitzigen Abarbeitung der TOP OF THE POPS, haben wir uns erst mal etwas zu Essen einverleibt. Wer fleißig tagt, darf auch gut essen.

Der angekündigte öffentliche Teil, an dem quasi jeder hätte teilnehmen können, begann dann so gegen 20 Uhr. Reichlich verspätet, aber wir hatten ja die Übersicht, wer alles angereist war, und da fanden sich keine Nicht-Mitglieder darunter. Warum also zur Eile mahnen? Zu dem Zeitpunkt, da der öffentliche Teil ursprünglich hätte begonnen werden sollen, war jedenfalls „Lino“ Cinncinati noch auf vollen Touren bei der Auswertung der Mitgliederbefragung.

So ging der Abend in zahlreiche Diskussionen über und ein harter Kern anschließend noch ins neue GEP-Büro. Das hatten die meisten ja noch nicht gesehen und obgleich man inzwischen weiß, welche Daten- und Literaturschätze dort aufbewahrt werden, waren alle mal wieder hin und weg davon. Übrigens gab es nicht nur Schulterklopfen an diesem Abend (ganz im Gegenteil), sondern auch kontroverse Diskussionen zwischen Befürwortern und Skeptikern. Wie man weiß, ist die GEP ja durchaus eine Heimat für jedwede (die Menschenrechte oder gültige Gesetzgebung nicht verletzende) Haltung zum UFO-Thema, so dass eine (unbedingt auch gewollte) Begegnung verschiedenster Gesinnungen immer wieder vorkommt. So auch hier, was an der ein oder anderen Stelle einen für die Zuhörer sehr interessanten Wortwechsel zur Folge hatte. Doch trotz unterschiedlicher Ansichten (auch zu konkreten UFO-Fällen, wie den ungelösten Fall „Wüstenrot“) gab es kein böses Blut. So wünschen wir uns das.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die anschließende Diskussion (ich glaube, es ging um die Frage, ob und inwieweit man überhaupt in der Lage ist, sichere Aussagen zu machen) nur noch durch immer weiter dem Erdboden entgegenstrebenden Augendeckel wahrnahm. Immerhin war es ungefähr 2 Uhr nachts. Ob man nun sichere Aussagen machen kann und ob, falls nicht, Forschung überhaupt sinnvoll ist, weiß ich nicht. Vielleicht habe ich ja die Auflösung der deutschen UFO-Forschung im GEP-Büro in Lüdenscheid glatt verschlafen.

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