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„Transwelten“ ist tot – es lebe „Jenseits des Irdischen“

Folgendes ist dieser Tage der IGP-Webseite zu entnehmen:

Die Printversion der IGP-Publikation „TRANSWELTEN“ mußte überraschend eingestellt werden. Die gleichnamige webside www.transwelten.de jedoch bleibt vorerst weiter bestehen. Wie wir schon in einer TW-Print-Sonderinfo (Sept. 2002) bekanntgaben, ist das ehemalige TW-Team fortan für die Zeitschrift „JENSEITS DES IRDISCHEN“ (Gerd Kirvel, Postfach 101131, 47711 Krefeld) tätig, womit eine redaktionell publizistische Weiterarbeit gewährleistet ist.

Weiter entnehmen wir, dass die ehemalige „Interessengruppe für Geister und Paraphänomene“ sich umbenennt und fortan das Kürzel IGP für „Interessengruppe für Grenzwissenschaften & Paraphänomene“ steht. Einerseits wäre dies auf ein erweitertes Spektrum der Themen zurückzuführen. Man gesteht aber auch ein, „das Wort „Geister“ hätte etwas naives (a la „Hui buh!“) oder medienreißerisches an sich“ und möchte dieser Kritik künftig aus dem Weg gehen. Allerdings schiebt man nach, dass die IGP vormals nichts anderes war als eine „eine Gruppe, die sich schwerpunktmäßig mit Spuk und Geistererscheinungen auseinandersetzt“. Etwas unbeholfen und verfehlt argumentiert man „Immerhin stört sich ja auch kaum jemand, wenn sich eine Gruppe etwa „UFO-Forschungsgruppe“ nennt.“

Nachfolgende Kundgebung zeugt dann aber tatsächlich von Naivität und dem Willen, hinter jedem noch so zufälligen und unscheinbaren Ereignis etwas Paranormales oder Übernatürliches zu sehen:

An dieser Stelle noch eine Randbemerkung: Sicher hat schon jeder von Ihnen vom berühmten Institut in Freiburg gehört, das einst Professor Hans Bender gegründet hat. Kaum einer mag vielleicht glauben, was uns bei Gründung der IGP im Frühjahr 2000 passiert ist: Auch wir kannten das besagte Freiburger Institut, nur nicht dessen Kürzel IGPP! Seinerzeit bedauerten wir in einem Schriftwechsel gegenüber Dr. Dr. Walter von Lucadou (Parapsychologische Beratungsstelle) die nicht beabsichtigte Kürzelähnlichkeit, die (man mag es nicht glauben!) wirklich nur Zufall und keine Absicht war. Im Nachhinein vielleicht aber doch auch eine „Fügung des Schicksals“, denn es gibt nur wenige parapsychologische Einrichtungen hierzulande, die wir ohne größere Vorbehalte weiterempfehlen würden […]

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