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Wieder Morddrohung gegen Werner Walter

Mannheimer Ufologie-Kritiker soll ausgeschaltet werden. Am 25. Mai 1999 postete der UFO-Kritiker Werner Walter auf die GWUP-Mailing-Liste folgenden Text:

heute abend, 20:35 h, erreichte mich eine anonyme telefonische Morddrohung von einem erwachsenen Herrn mit energischer, ernsthafter Stimme ohne Akzent. Es ging um die RTL-Sendung zu den größten Bluffs und dort konkret um den Fall des Schweizer UFO-Fotografen und Alien-Kontaktmanns Eduard Meier, einem Mini-UFO-Guru. Die RTL-Sendung scheint den Nerv getroffen zu haben und hinzu kommt, daß die Redaktion von DIE REPORTER (Pro7 am Donnerstagabend nach 22 h) in genau die selbe Kerbe rund um UFO-Sekten haut und gerade einen diesbezüglichen Beitrag mit meinem Basler Kollege Roger Eglin abkurbelte.

Der Anrufer machte unmißverständlich klar, daß damit „alles zuviel“ sei und „in bestimmten Kreisen“ man sich „darüber einigte, den Werner Walter wegzuputzen“. „Seien Sie vorsichtig, Sie machen es nicht mehr lang, wir haben jetzt die Schnauze voll von Ihnen…“ tüt-tüt-tüt…

Dies sollte uns zu denken geben. „Wenn der Hass regiert…“, kommentierte Walter später den unschönen Vorfall. Ist die Ufologie so tief gesunken, dass – sobald einem die Argumente ausgehen (falls der Anrufer je welche gehabt hat) – es an das Leben eines Menschen anderer Meinung gehen soll? Wie ein Attentats-Versuch auf Werner Walter 1997 in Rostock zeigte, sind die UFO-Fans sehr wohl in der Lage auch den letzten wahnsinnigen Schritt zu tun, wenn man ihnen ihr „Spielzeug“ wegnimmt …